Pressemeldungen

16.09.2010

ChainMaster PROTOUCH STAGE OPERATOR

Züge sicher steuern

 

Die Touchpanel-Steuerung ist geeignet zur Steuerung von Antrieben im Einrichtbetrieb mit Sichtverbindung. Es lassen sich maximal 48 Antriebe an einer Steuerung betreiben. Die Steuerung besteht aus einer Master-SPS, die mit einer tragbaren Fernbedienung verbunden wird. Diese Fernbedienung verfügt über ein Touchpanel, über das die Bedienung aller angeschlossenen Antriebe erfolgt. Die Master-SPS übernimmt die Steuerung aller am System angeschlossenen Antriebe. Das System besitzt eine integrierte Gruppenabschaltung, die beim Überschreiten von Grenzwerten und beim Ansprechen von Sicherheitseinrichtungen eines Antriebes die gesamte Gruppe beziehungsweise alle sich bewegenden Antriebe stillsetzt. Das System ist in der Lage alle Endschalter der Antriebe, einen am Antrieb vorhandenen Inkrementalgeber oder Absolutwertgeber, ein vier bis 20mA-Signal eines Kraftsensors oder digitale Über- und Unterlastsignale auszuwerten. Auf dem Bildschirm werden verschiedene Statusinformationen des Systems, die Ist-Positionen der Antriebe, die aktuelle Traglast, sowie Meldungen der Antriebe wie etwa das Ansprechen einer Sicherheitseinrichtung angezeigt. Alle Funktionen wie Heben, Senken, Zielfahrten, Überbrückung der Unterlastabschaltung können von der tragbaren Fernbedienung mit beweglichem Anschlusskabel ausgeführt werden. Ebenfalls sind ein Not-Aus-Taster und ein Schlüsselschalter in der Fernbedienung eingebaut. Zum Anschluss der Fernbedienung können mehrere Steckstellen im Raum vorgesehen werden. Bis zu acht Antriebe können an einen Steuerungseinschub angeschlossen werden. Die Stromversorgung der Antriebe sowie die Steuerung der Bewegung erfolgt über ein mehradriges Kabel mit Modulstecker pro Antrieb. Die Freigabe der Fahrt ist unabhängig von der SPS über ein separates Signal realisiert. Wenn dieses Signal unterbrochen wird, bleibt der Antrieb stehen. Die Steuerung kann außer Kettenzügen auch andere bühnentechnische Einrichtungen, wie beispielsweise Winden, Vorhanganlagen, Rohrwellenzüge und weitere steuern, wenn diese Maschinen steuerungstechnisch entsprechend ausgerüstet werden. Der Ausbau ist auf bis zu 288 Antriebe möglich. Bei der Steuerung mit Ethernet-Kommunikation werden nicht die SPS-Steuerungen miteinander verlinkt, sondern die Antriebe können direkt über Ethernet miteinander verbunden werden. Die Antriebe enthalten eine Steuerelektronik mit Ethernetschnittstelle, über die sie in das System eingebunden werden können. Die Stromversorgung der Antriebe sowie die Freigabe der Bewegung erfolgt über ein mehradriges Kabel pro Antrieb, das an einer zentralen Stromverteilung mit Hauptschalter für NOT-AUS angeschlossen ist. Die Vorteile dieser Ethernet-SPS sind die daraus resultierenden flexiblen Anwendungsmöglichkeiten. Es können die Antriebe in beliebiger Netzstruktu an die Steuerung angeschlossen werden. Alle standardmäßigen Funktionen und Eigenschaften der SPS-Steuerung stehen in dieser Variante auch zur Verfügung. Dieses System ist auch als Funk-Version mit einer Funk-Master-SPS erhältlich.

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